24 Ehrenamtliche betreuen Demenzkranke
Fotoalben anschauen, Spazieren gehen oder Vorlesen
Die zunehmende Verwirrtheit und Hilflosigkeit von Demenzkranken erfordert von den pflegenden Angehörigen die gesamte Aufmerksamkeit, viel Kraft und Verständnis für den Erkrankten. Zu oft gehen pflegende Angehörige dabei bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit - und auch noch darüber hinaus.
Im Rahmen des Projektes "niedrigschwellige Betreuungsdienste für demenzkranke Menschen" hat die Evangelische Sozialstation in Straßenhaus 17 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer geschult. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden seit 2005 in Familien eingesetzt, um die pflegenden Angehörigen von Demenzkranken stundenweise zu entlasten.
Im Jahr 2006 wurden bereits 573 Betreuungsstunden durchgeführt. Inzwischen ist die Anzahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf 24 angestiegen, und somit auch die Betreuungsstunden im Jahr 2009 auf 3.141 Stunden.
Die Evangelische Sozialstation hat die Zulassung, die Betreuungen mit den Pflegekassen nach §45 b der Pflegeversicherung für demenzkranke Menschen abzurechnen (1.200 € oder 2.400 € im Jahr )
Stundenweise können die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer angefordert werden. In der Einsatzzeit beschäftigen sich die Helferinnen und Helfer mit den Demenzkranken, z.B. mit vorlesen oder spazieren gehen, damit sich die pflegenden Angehörigen von der oft sehr belastenden Pflegesituation erholen können und etwas Zeit für sich selbst haben. Es geht hierbei aber nicht um die Pflege oder hauswirtschaftliche Dienste.
Die Besuche erfolgen in Absprache mit der Sozialstation und werden zeitlich begrenzt. Die Helferinnen und Helfer werden von Mitarbeitern der Sozialstation angeleitet und begleitet.
Versorgen Sie zu Hause einen Angehörigen mit einer Demenz? Benötigen Sie eine stundenweise Betreuung und Unterstützung, dann rufen Sie die Evangelische Sozialstation an. Ansprechpartner sind Frau Henn: 02634/ 5143 oder Herr Krokowski: 02634/ 4210
» Weitere aktuelle Meldungen auf der Startseite
|