Evangelische Sozialstation Straßenhaus wird 30

Planungen für Jubiläumswoche vom 19.-25. September laufen auf Hochtouren

Ein besonderes Geburtstagsfest feiert in diesem Jahr die Evangelische Sozialstation in Straßenhaus. Genau 30 Jahre ist es her, dass die Sozialstation in Straßenhaus von den acht evangelischen Kirchengemeinden Altwied, Anhausen, Dierdorf, Honnefeld, Puderbach, Raubach, Rengsdorf und Urbach gegründet wurde. Damit ist auch schon der geographische Bereich beschrieben, in dem das aktuelle Team von rund 40 Mitarbeitenden und 25 Ehrenamtlichen tätig ist. Derzeit werden über 250 Menschen von den Mitarbeitenden im Rahmen der ambulanten Pflege betreut.

"Wir blicken auf eine intensive Zeit von 30 Jahren sozialer Betreuung und Pflege zurück", sagt die Aufsichtsratsvorsitzende der Ev. Sozialstation Straßenhaus, Christiane Rosbach, Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Puderbach, Bezirk Oberdreis. "Unseren runden Geburtstag wollen wir im September mit einer Jubiläumswoche begehen, in der wir einerseits den Geburtstag feiern, zugleich aber auch über die vor uns liegenden Herausforderungen an eine christliche Sozialstation nachdenken wollen."

Jubiläumswoche mit vielen Höhepunkten

Für die Zeit vom 19. bis 25. September soll es im Rahmen einer Jubiläumswoche ein breites Angebot geben, sich über die Arbeit der evangelischen Sozialstation zu informieren und den Geburtstag zu feiern. Ein Höhepunkt wird sicherlich der Auftritt der bekannten hessischen Kabarett-Gruppe "Superzwei" sein, die am 22. September im Gemeinschaftshaus Puderbach die Lachmuskeln strapazieren werden. "Und natürlich darf eine offizielle Feier nicht fehlen", so Achim Krokowski, Geschäftsführer der Sozialstation Straßenhaus. "Die Jubiläumswoche beschließen wir mit einer Jubiläumsfeier am 25. September im Ev. Gemeindehaus Oberhonnefeld." Zu den Veranstaltungen in der Jubiläumswoche laden die Verantwortlichen herzlich ein.

Laden Sie sich den Flyer mit dem Programm der Jubiläumswoche herunter:
» Jubiläumswoche, pdf-Datei

Besondere Angebote für Demenzkranke

Neben der häuslichen Kranken- und Altenpflege und dem Angebot der hauswirtschaftlichen Versorgung bietet die Sozialstation einen Betreuungsdienst für Demenzkranke an. Zudem unterhält sie mit dem "Kompetenzcenter Demenz" ein in der Region einzigartiges Angebot einer Anlaufstellte für Demenzkranke und deren pflegende Angehörige. Hier erhalten Betroffene Hilfestellung und Beratung in allen Fragen rund um die Demenzerkrankung. Ein kostenloses Angebot, das aus eigenen Mitteln der Sozialstation finanziert werden muss.

Orientierung am christlichen Menschenbild

Die Arbeit der Sozialstation orientiert sich an dem Leitbild, in einer zunehmend am Gewinn orientierten Gesellschaft eine qualifizierte und soziale Dienstleistung zu erbringen, die sich am christlichen Menschenbild orientiert. Zugleich erhebt die Sozialstation aber auch den Anspruch, das soziale, wirtschaftliche und politische Leben in unserer Gesellschaft kritisch zu begleiten und sich für die anvertrauten Menschen zu Wort zu melden, wo immer diese in unserer Gesellschaft benachteiligt oder ihrer Würde beraubt werden.

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